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Unsere Schaufenster

Thema Seebestattung - Die letzte Reise

Wir haben wieder für Sie umdekoriert. 

In diesem Sommer zeigen wir Ihnen Wissenswertes rund um das Thema Seebestattung und auf der anderen Seite etwas zum Thema ,,Die letzte Reise".

 

 

Thema Rom

Schaufenster

Julius Caesar

100 - 44 vor Christus

Römischer Feldherr und Staatsmann aus dem Adelsgeschlecht der Julier, der am 15. März 44 v. Chr. Opfer einer Verschwörung wurde. Mit Pompeius und Crassus schloß er 60 das 1. Triumvirat, das ihnen die Leitung des römischen Staates für einige Jahre sicherte. Seit 59 Konsul unterwarf er Gallien und unternahm Vorstöße über den Rhein und nach Britannien. Er besiegte das ägyptische Heer und übergab das Land unter römischer Oberhoheit der Königin Kleopatra. Seitdem war er Alleinherrscher Roms als Imperator und Diktator
auf Lebenszeit.

ROM

Die Wappenfarben der ewigen Stadt sind Orange und dunkelrot.

Der Legende nach wurde Rom im Jahre 753 vor Christus von Romulus gegründet, der nach seiner Geburt mit seinem Zwillingsbruder Remus ausgesetzt und von einer Wölfin aufgezogen wurde. Romulus erschlug im Streit seinen Bruder.
Rom ist die Bischofsstadt des Papstes, der Mittelpunkt des katholischen Christentums ist und eines der ältesten und bedeutendsten Kulturzentren der Welt. Rom entstand auf den berühmten sieben Hügeln: Palatin, Capitol, Quirinal, Viminal, Esquilin, Caelius und Aventin. Als Reste des antiken Roms können heute unzählige Ausgrabungen besichtigt werden, z.B.: das Kolosseum, die Kaiserpaläste auf dem Palatin etc.
Bestattungen im antiken Rom

Soweit es sich nachweisen lässt, war die Verbrennung die älteste Bestattungsform, jedoch kennt man auch sehr frühes Begraben aus Rom, wo das Zwölftafelgesetz (450 v. Chr.) beide Sitten nebeneinander zuließ. Alte Adelsgeschlechter, wie beispielsweise die Cornelier, sind nie von der Sitte der Erdbestattung abgekommen, obwohl im ersten vorchristlichen und auch im ersten nachchristlichen Jahrhundert allgemein verbrannt wurde. Ab dem 2. nachchristlichen Jahrhundert wurde dann im Zuge des Erstarkens des Christentums das Begraben allgemein gültige Bestattungsform, wovon eine Vielzahl von beeindruckenden, herrlich bildhauerisch geschmückten Sarkophagen Zeugnis ablegt.

Antike Bestattungen – teurer als heute

Großer Luxus wurde entfaltet für Leichenwagen, Leichensänften und die großartigen Leichenzüge, bei denen berühmte Schauspieler engagiert wurden, um mit den Totenmasken der Vorfahren die POMPAE anzuführen, um die genealogische Bedeutung der Familie zu demonstrieren und dem jüngst Verstorbenen alle Ehren zu erweisen. Zeitgenössische namhafte Dichter wurden mit dem Abfassen individueller Ruhmesgesänge beauftragt, Künstler gestalteten die Grabmale, bekannte Rhetoriker unterstützten den erstgeborenen Sohn bei der Grabrede und allen Formalitäten. Aufwendige Leichenfeiern und immer wiederholte Totenessen waren unverzichtbar, von Sarkophagen, Urnen, Grabsteinen, Mausoleen, Grabbeigaben, Schmuck und vielfältigster Dekoration ganz zu schweigen.
Ad Catacumbas

Anders als uns die „Sandalen-Filme“ vermitteln, dienten römische Katakomben ausschließlich als unterirdische, ins weiche Tuffgestein getriebene Begräbnisstätten im Etagen-Nischen-Format, nicht als Zufluchtsstätten der vom römisch-kaiserlichen Staatswesen verfolgten Frühchristen. Wenn sich Lebende dort versammelten, dann allein zum Zweck von rituellen Totenmählern (Triclien).

Die Basilika San Sebastiano, vor den Toren Roms an der antiken Via Appia gelegen, war als Pilgerkirche immer ein beachtetes Ziel und ist interessant, weil einfach der Name dieser geographischen Talsenke in der Antike „ad catcumbas“ lautete und dem gesamten Begriff unterirdischer Friedhöfe den Namen gegeben hat. Mit großer Pietät, aber auch strengen gesetzlichen Regelungen mußten Tote außerhalb der Stadtmauern (fuori le mura!) bestattet werden. „Die in der Antike übliche Fürsorge für die Bestattung der Angehörigen im weitesten Sinn (familia/clienti), die christliche Armenfürsorge und die gemeinsame Auferstehungshoffnung veranlassten seit der Wende zum 3. Jh. Die Anlage gemeinsamer Begräbnisplätze, zunächst durch einzelne Stifter, später auch durch die christliche Gemeinde. Dabei setzte sich im Laufe des 3. Jh.s die Absonderung der christlichen von den heidnischen Begräbnisplätzen durch“. (Erwin Gatz).

SPQR

„Senatus Populusque Romanus“ Der Senat und das römische Volk

Diese Abkürzung steht seit über 2500 Jahren auf allem was mit der Stadt Rom zu tun hat. Heutzutage ist diese Abkürzung zum Beispiel auf Kanaldeckeln, Kleidung der Stadtreinigung und städtischen Gebäuden zu finden.

Aktuelles Thema: Kolumbarium

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Kolumbarium

Kolumbarium, auch Columbarium (lateinisch columbarium „Taubenschlag“, zucolumba „Taube“),

war ursprünglich die Bezeichnung für einen Taubenschlag; wegen der optischen Ähnlichkeit wurden dann auch

altrömische Grabkammern mit reihenweise übereinander angebrachten Nischen zur Aufnahme von Urnen

nach Feuerbestattungen so benannt. Heute bezeichnet man als Kolumbarium ein meist oberirdisches Bauwerk,

das der Aufbewahrung von Urnen oder Särgen dient und oft einem Friedhof oder Krematorium angegliedert ist.

Vor allem in südlichen Ländern sind Kolumbarien ein weitverbreiteter Bestandteil der Begräbniskultur,

hier werden Kolumbarien häufig im Freien in Form langer, teilweise überdachter Mauern errichtet,

oft an den Außenmauern der Friedhöfe.